Advent und Weihnachten mit Cortenstahl und Holz

 

 Aufgenommen bei Dehner in Karlsbad (über den Cortenstahl lesen Sie mehr: Wetterfestestähle)

Induktionspfanne aus Aluminium

Aluminium und Induktion? Eigentlich ein Widerspruch. Induktionspfannen funktionieren dann richtig gut, wenn das Material nicht nur elektrisch leitend (das ist die Grundvoraussetzung) sondern auch magnetisch ist. Diese Kombination gibt es nur bei drei Metallen: Eisen, Kobalt und Nickel. Die zwei letzten kommen in der Küche nicht zum Einsatz. Eisen ist bestens geeignet, aber diese Pfannen sind sehr schwer. Deshalb werden Pfannen gerne aus Aluminium gefertigt. Aber, Aluminium ist nicht magnetisch. Was nun?

Damit eine Aluminiumpfanne auf einer Induktionsplatte funktioniert, braucht sie einen Boden aus einem magnetischen Material, vor allem aus einem geeigneten Stahl. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Induktionsböden: einen durchgehenden und einen, der aus im Aluminium-Boden eingelassenen magnetischen Material besteht. Die Abbildung zeigt eine Aluminiumpfanne mit der zweiten Bodenart. Es ist gut erkennbar: Der magnetische Teil des Bodens hat eine andere dunklere Farbe und ein kleiner grüner Magnet halt dort an der Pfanne fest. Solche Pfannen, die keinen durchgehenden Induktionsboden haben, müssen ein wenig länger auf einer Induktionskochplatte stehen, um warm zu werden.
Induktives Erwärmen ist grundsätzlich bei jedem elektrisch leitenden Werkstoff möglich, so vor allem bei Metallen. Und doch nicht immer sind Töpfe und Pfannen dafür geeignet, da nur durch Induktion zu wenig Wärme entsteht. Eine viel bessere Situation haben wir, wenn ein Metall auch magnetisch ist. Dann ist die Induktion viel effektiver und es kann viel mehr Wärme erzeugt werden. Die physikalische Ursache dafür ist das ständige sich Ausrichten magnetischer Dipole.
Beim Gebrauch von Pfannen mit einem Induktionsboden soll man beachten, dass die Kochplatte mindestens denselben Durchmesser wie der Pfannenboden haben sollte. Praktisch kann es aber bedeuten, dass eine größere Pfanne mit einem kleinen Boden sich nicht ausreichend erwärmen kann. Und man soll eine Induktionspfanne nie auf voller Stufe erhitzen. Induktionskochplatten sind extrem leistungsstark. Wird die Pfanne auf voller Stärke erhitzt, kann es zu Verformungen aufgrund von thermischen Spannungen führen.
Nicht nur Alu-Pfannen brauchen einen zusätzlichen magnetischen Boden. Dies gilt auch für Pfannen aus Edelstahl, da dieser ebenso nicht magnetisch ist. Nur bei Kupferpfannen macht man es nicht, da dadurch eine verstärkte Korrosion von Stahl auftreten kann.
Übrigens: Neulich werden leichte Mehrschichtmaterialien mit einem Aluminiumkern angeboten, die eine hohe Leitfähigkeit besitzen und für Induktions-Heizsysteme geeignet sind. Sie werden als „induktives Aluminium“ bezeichnet. Das klingt gut, ist aber nicht ganz richtig.<<

 

Wunderschönes Kupfererz

Das grüne Kupfercarbonat-Mineral namens „Malachit“ ist vielleicht das erste vom Menschen genutzte Kupfererz.

     
Schon um 4000 v. Chr. entdeckte man, dass Malachit in einem heißen Feuer zu gediegenem Kupfer reduziert wurde. Dies war wahrscheinlich die erste Gewinnung eines Metalls aus einem Erz. Malachit enthält etwa 57% Kupfer. Seine Bedeutung als Kupfererz ist heute nicht besonders groß. Für den Kupferbergbau ist Malachit vor allem als Indikatormineral wichtig. Es bildet oft nur dünne Überzüge auf allen möglichen Gesteinen. Durch seine auffällige Farbe ist es immer ein Hinweis auf kupferhaltiges Gestein im Untergrund. Malachit kommt in verschiedenen Formen vor, die alle im polierten Zustand sehr schöne, oft bänderartige Muster aufweisen. Deswegen wird Malachit vor allem und gerne als Dekorations-und Edelstein verwendet.

Glänzendes Strontiumerz

Diese prächtigen und schön glänzenden Kristalle bildet das Strontiumsulfat-Mineral namens „Coelestin“.

     
Coelestin ist ein wichtiges Erz des kaum bekannten Metalls Strontium. Das Mineral kommt ziemlich oft vor und kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem. Coelestin entwickelt meist prismatische oder tafelige Kristalle im Zentimeter-Bereich, allerdings wurden auch Kristallgrößen von bis zu einem Meter gefunden. Die wichtigsten Lagerstätten befinden sich auf Madagaskar. Mit dem Mineral Baryt (Bariumsulfat) bildet Coelestin eine Mischreihe mit frei austauschbaren Strontium- beziehungsweise Barium-Ionen. Der Name Coelestin ist in Anspielung auf die himmelblaue Farbe vom lateinischen Wort „coelestis“ abgeleitet. Verbindungen von Strontium werden wegen ihrer stark leuchtenden Farben in Feuerwerken und Signalpatronen verwendet.