Basiswissen
Um Werkstoffe zu verstehen, braucht man Erkenntnisse aus verschiedenen Wissensbereichen, aus Chemie, Elektrochemie, Polymerchemie, Festkörperphysik, Kristallographie, Mechanik, neuerdings auch Biowissenschaften. Und noch viel mehr. Und noch umfangreicher. Somit ist hier wandern durch verschiedene Gebiete angesagt.
Sinnbild des Wissens – ein Atommodell
Quelle: „Molecules that changed the world“ Wiley-VCH, 2008
Quelle: „Molecules that changed the world“ Wiley-VCH, 2008
Gibt es eine grundlegende Spielregel in der Werkstoffwissenschaft an die man sich dabei halten soll?
Ja, es gibt sie und sie lautet (nach W. Brostow): Bei allen physikalischen Systemen werden makroskopische Eigenschaften und das Verhalten der Werkstoffe durch die Struktur und die Wechselwirkungen auf mikroskopischem Niveau bestimmt.
Gute Frage
Was hat Mangan mit Knollen zu tun?
Bei dem Wort „Knollen“ denken wir sicher zuerst an Kartoffeln. Und das ist ja auch ganz richtig. Aber wenn eine solche Kartoffel viel Mangan – es ist ein für die Technik wichtiges Metall - enthält? Dann haben wir eben eine Manganknolle.
Warum sind Reifen schwarz?
Dass Autoreifen schwarz sind, ist für uns eigentlich selbstverständlich. Wären aber grüne oder gelbe Reifen nicht schöner? Das mag auch sein, aber hier geht es nicht um Design sondern um Verbesserung von Eigenschaften.
Warum ist Gold gold?
Was für eine schöne Frage. Und was für eine schöne Farbe. Aber diese Frage kann nur indirekt beantwortet werden. Eher geht es hier um die Frage: Warum hatte man einmal Gold (genauer gesagt „Aurum“) so genannt? Eben der Farbe wegen.