Warum ist Gold gold?
Das sehr begehrte Gold gehört zu den wenigen Metallen, die eine bunte Farbe haben. Und die von Gold gilt noch dazu als wunderschön und elegant. Das hatten schon unsere Vorfahren so gesehen, die dem Metall seinen lateinischen Namen „Aurum“ gegeben hatten. Er bedeutet nämlich „Morgenröte“. Wie romantisch!
Es ist ein sehr schweres Metall (19,3 g/cm³) mit hoher Wärme und guter elektrischer Leitfähigkeit. Sehr beeindruckend ist seine plastische Verformbarkeit. Es ist das dehnbarste Metall und lässt sich zu grün durchscheinenden, in der Aufsicht jedoch immer noch golden aussehenden Blättchen von 0,1m Dicke (kleiner als die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes!) auswalzen.
Die Farbe von Gold beschreiben wir als rötlichgelb, auch der Dampf des Goldes ist rötlich. Aber in kolloidaler Verteilung erscheint Gold in verschiedenen Tönungen leuchtend rot bis violett. Der aus kolloidalem Gold und kolloidalem Zinndioxid bestehende sog. cassiussche Goldpurpur wird u.a. zum Färben von Glas und in der Porzellanmalerei verwendet. In der analytischen Chemie stellt die Bildung des Purpurs einen sehr empfindlichen Nachweis für Gold dar.
Gold bildet mit vielen Metallen Legierungen, wodurch (neben der Härtung) eine gezielte Veränderung des lebhaften Farbtons erreicht wird. Und somit unterscheiden wir Rotgold mit 25% Kupfer und ohne Silber sowie Gelbgold mit 25% Silber und ohne Kupfer. Aber wissen Sie, dass es auch Grüngold (bei dem Chrom zulegiert wird), Blaugold (eine Legierung mit Aluminium) und Weißgold (mit Zusatz von Nickel bzw. Palladium) gibt? Eine ganze Farbenpalette, nicht wahr?
Der Gold-Gehalt in Legierungen wird heute in Tausend angegeben. Früher hat man das in Karat getan. Dabei entspricht reines Gold (1000 fein) dem Wert 24 Karat. 333er Gold sind also 8 Karat.
Der mittlere Goldgehalt in der Erdkruste ist leider sehr gering und liegt bei 0,004g/t. Diese Rarität, hohe Korrosionsbeständigkeit, aber sicher auch das goldene Aussehen, haben dazu geführt, dass das Metall vor allem als Goldbarren (s. Bild) zur Deckung von Papiergeld genutzt wird.
Es ist ein sehr schweres Metall (19,3 g/cm³) mit hoher Wärme und guter elektrischer Leitfähigkeit. Sehr beeindruckend ist seine plastische Verformbarkeit. Es ist das dehnbarste Metall und lässt sich zu grün durchscheinenden, in der Aufsicht jedoch immer noch golden aussehenden Blättchen von 0,1m Dicke (kleiner als die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes!) auswalzen.
Die Farbe von Gold beschreiben wir als rötlichgelb, auch der Dampf des Goldes ist rötlich. Aber in kolloidaler Verteilung erscheint Gold in verschiedenen Tönungen leuchtend rot bis violett. Der aus kolloidalem Gold und kolloidalem Zinndioxid bestehende sog. cassiussche Goldpurpur wird u.a. zum Färben von Glas und in der Porzellanmalerei verwendet. In der analytischen Chemie stellt die Bildung des Purpurs einen sehr empfindlichen Nachweis für Gold dar.
Gold bildet mit vielen Metallen Legierungen, wodurch (neben der Härtung) eine gezielte Veränderung des lebhaften Farbtons erreicht wird. Und somit unterscheiden wir Rotgold mit 25% Kupfer und ohne Silber sowie Gelbgold mit 25% Silber und ohne Kupfer. Aber wissen Sie, dass es auch Grüngold (bei dem Chrom zulegiert wird), Blaugold (eine Legierung mit Aluminium) und Weißgold (mit Zusatz von Nickel bzw. Palladium) gibt? Eine ganze Farbenpalette, nicht wahr?
Der Gold-Gehalt in Legierungen wird heute in Tausend angegeben. Früher hat man das in Karat getan. Dabei entspricht reines Gold (1000 fein) dem Wert 24 Karat. 333er Gold sind also 8 Karat.
Der mittlere Goldgehalt in der Erdkruste ist leider sehr gering und liegt bei 0,004g/t. Diese Rarität, hohe Korrosionsbeständigkeit, aber sicher auch das goldene Aussehen, haben dazu geführt, dass das Metall vor allem als Goldbarren (s. Bild) zur Deckung von Papiergeld genutzt wird.
Goldbarren
Und die Titelfrage? Na ja, sie ist eigentlich sinnlos.
Wie wir wissen, ist Farbe nur eine von Licht bestimmter spektraler Beschaffenheit ausgelöste und durch das Auge vermittelte Sinnesempfindung. Obgleich wissenschaftlich nicht korrekt, werden Farben meist über die sie hervorbringende Gegenstände gekennzeichnet. Und somit nennen wir unsere Sinnesempfindung bei der Lichtreflexion am Gold als gold.
Quellen: Der Brockhaus: Naturwissenschaften und Technik;
W. Schröter u.a.: Chemie, Fachbuchverlag Leipzig
Gute Frage
Was hat Mangan mit Knollen zu tun?
Bei dem Wort „Knollen“ denken wir sicher zuerst an Kartoffeln. Und das ist ja auch ganz richtig. Aber wenn eine solche Kartoffel viel Mangan – es ist ein für die Technik wichtiges Metall - enthält? Dann haben wir eben eine Manganknolle.
Warum sind Reifen schwarz?
Dass Autoreifen schwarz sind, ist für uns eigentlich selbstverständlich. Wären aber grüne oder gelbe Reifen nicht schöner? Das mag auch sein, aber hier geht es nicht um Design sondern um Verbesserung von Eigenschaften.
Warum ist Gold gold?
Was für eine schöne Frage. Und was für eine schöne Farbe. Aber diese Frage kann nur indirekt beantwortet werden. Eher geht es hier um die Frage: Warum hatte man einmal Gold (genauer gesagt „Aurum“) so genannt? Eben der Farbe wegen.