Styropor – oder was hat man einmal als Kunstkork bezeichnet
Vor 50 Jahren begann die Geschichte von Styropor, eines heute gut bekannten und geschätzten Kunststoffs, der als Wärmedämm- und Verpackungsmaterial gerne und erfolgreich verwendet wird.
Damals konnte man in der Zeitschrift „Chemiker-Zeitung“ folgendes lesen:
...“Die BASF hat unter Bezeichnung „Styropor“ einen Kunststoff herausgebracht, der porig ist und wie Kork verarbeitet und verwendet werden kann. Das Styropor isoliert gegen Wärme, Schall und elektrischen Strom; es erscheint als vollwertiger Austauschstoff für Naturkork geeignet“... Der Vergleich mit dem Naturkork ist sehr zutreffend. Das beweisen die mikroskopischen Aufnahmen, die das Bild zeigt.
...“Die BASF hat unter Bezeichnung „Styropor“ einen Kunststoff herausgebracht, der porig ist und wie Kork verarbeitet und verwendet werden kann. Das Styropor isoliert gegen Wärme, Schall und elektrischen Strom; es erscheint als vollwertiger Austauschstoff für Naturkork geeignet“... Der Vergleich mit dem Naturkork ist sehr zutreffend. Das beweisen die mikroskopischen Aufnahmen, die das Bild zeigt.
Wabenstruktur von Styropor (links) und Korkeichenrinde (rechts)
Bildquelle: www.bauen.com
Bildquelle: www.bauen.com
Und dass Styropor ein vollwertiger Austauschstoff für Naturkork war, hat sich vollkommen bestätigt.
Styropor ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma BASF für geschäumtes Polystyren (Polystyrol). Dieser Werkstoff ist in seiner 50-jährigen Geschichte gleichsam zum Synonym für energiesparendes Bauen und rationelles, sicheres Verpacken geworden.
Styropor ist ein Schaumwerkstoff, dessen Struktur aus eingeschlossenen dünnwandigen Luftbläschen besteht. Durch diese Struktur bedingt besteht Styropor zu 98% aus Luft. Deswegen ist es sehr leicht, undurchsichtig und gibt bei einem stärkeren Druck nach. Die wichtigsten Eigenschaften von Styropor sind:
- Gutes Wärmedämmvermögen
- Hohe Druckfestigkeit
- Hervorragendes Stoßdämpfungsvermögen
- Geringes Gewicht
Dazu kommt noch, dass Styropor feuchtigkeitsunempfindlich und wieder verwendbar ist. Es lässt sich gut und einfach verarbeiten. Zum Beispiel kann man es ganz leicht sägen (s. Bild).
Styropor ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma BASF für geschäumtes Polystyren (Polystyrol). Dieser Werkstoff ist in seiner 50-jährigen Geschichte gleichsam zum Synonym für energiesparendes Bauen und rationelles, sicheres Verpacken geworden.
Styropor ist ein Schaumwerkstoff, dessen Struktur aus eingeschlossenen dünnwandigen Luftbläschen besteht. Durch diese Struktur bedingt besteht Styropor zu 98% aus Luft. Deswegen ist es sehr leicht, undurchsichtig und gibt bei einem stärkeren Druck nach. Die wichtigsten Eigenschaften von Styropor sind:
- Gutes Wärmedämmvermögen
- Hohe Druckfestigkeit
- Hervorragendes Stoßdämpfungsvermögen
- Geringes Gewicht
Dazu kommt noch, dass Styropor feuchtigkeitsunempfindlich und wieder verwendbar ist. Es lässt sich gut und einfach verarbeiten. Zum Beispiel kann man es ganz leicht sägen (s. Bild).
Gute Bearbeitbarkeit von Styropor
Bildquelle: www.degupedia.de
Bildquelle: www.degupedia.de
Baubranche und Verpackungswesen machen den größten Teil des Marktes für Styropor aus. Wie oft hat jeder von uns verschiedene Produkte aus einem Styroporkasten rausgeholt (s. Bild).
Typische Anwendung von Styropor
Bildquelle: www.hartmut-mueller-gmbh.de
Bildquelle: www.hartmut-mueller-gmbh.de
Weitere Anwendungsbereiche von Styropor sind die Landwirtschaft, der Sport- und Freizeitbereich. Auch die Kunst kennt den Schaumstoff gut, der sich als vielseitiges Gestaltungsmittel nutzen lässt, z.B. für kleine Weihnachtsmänner (s. Bild).
Ganz spezielle Anwendung von Styropor
Bildquelle: www.hobbyprodukte.de
Bildquelle: www.hobbyprodukte.de
Und heute wird der sehr nützliche Kunststoff nicht mehr als Kunstkork bezeichnet.
Gute Frage
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